skip to Main Content

Fragen und Antworten

Warum wurde die Thermolyse-Anlage in Bulgarien entwickelt?

Der Hauptgrund war, dass dort die Kosten für die Entwicklung wesentlich niedriger waren. Wir konnten mit dem vorgegebenen Budget mehr Tests und Umbauten vornehmen als bei einer Entwicklung in Deutschland oder der Schweiz.
Während den Arbeiten haben sich weitere Vorteile gezeigt. Wir ergänzten uns mit unserem Wissen ausgezeichnet: Dr. Dr. Donkov für chemische Prozesse, Herr Michaelev für elektrische Steuerung und ich mit meinen Erfahrungen im Anlagebau. Auch konnten wir mit den Leuten vor Ort unglaublich flexibel arbeiten. Wir bauten Komponenten, testeten sie und korrigierten, bis wir gute Stabilität erreichten. So haben wir innerhalb von einem Jahr mit hoher Effizienz alle Probleme gelöst.

Welche Risiken bestehen für Investoren?

Die meisten Startups scheitern an den unterschätzten oder nicht geplanten Marketingaufwendungen. Im Gegensatz dazu ist unser «Marketing» geregelt. Lieferverträge für das spezifizierte Rohmaterial «Kunststoffabfall» bestehen auf viele Jahre und ebenso die Abnahmeverträge für das Produktöl. Auch der Standort für den Betrieb der ersten 5000 t/Jahr-Anlage ist vereinbart.

Mit dem Bau und dem Betrieb der Testanlage von 150 kg/h wurden alle kritischen Komponenten der Anlage produktionsreif entwickelt:

Ein kritisches Element war die Materialzufuhr. Wir wussten, dass das Material vorsortiert sein muss. Deshalb testeten wir von Beginn an mit dem Material des Recyclingunternehmens, mit dem wir Verträge für die produktive Anlage haben.

Die andere Herausforderung war die kontinuierliche Materialzufuhr mit konstanter Feuchtigkeit. Den nötigen Extruder bauten wir 4 mal um, bis die Resultate stimmten und wir stabil produzierten.

Auch zu lösen war das System der kontinuierlichen Materialzufuhr – ohne dass Luft in den Reaktor kommt. Das war der schwierigste Teil. Wir benötigten 6 Umbauten, um alle Variablen in den Griff zu bekommen.

Wo wird die erste produktive Anlage gebaut?

Die Anlagen werden mit den Parametern, die wir kennen, in Deutschland gebaut. Wir haben drei Anlagebauer zur Wahl.

Warum ist ENESPA AG das erste Unternehmen, das solche Thermolyse-Anlagen baut?

Für Reifen-Recycling gibt es bereits Anlagen. Jedoch nicht für gemischte Plastikabfälle. Es besteht erst seit einiger Zeit die Möglichkeit, dass Plastikabfälle mit dem gelben Sack separat gesammelt werden und dementsprechend Recyclingunternehmen, welche für diese Abfälle Sortieranlagen betreiben.
Das Rohmaterial zu bekommen, ist effektiv kein Problem. Wir haben Lieferverträge über 20 Jahren. Zudem werden Unmengen von solchen Abfällen unsinnig nach China exportiert, wo man sie lagert.

Es gab schon Unternehmen, welche Anlagen für das Kunststoffrecycling bauten. Wir wissen, dass diese unsortiertes Rohmaterial verarbeiteten, was nicht funktionerte. Andere hatten den Anlagebau nicht im Griff.

ENESPA AG ist genau zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten auf der Zielgeraden.

Was geschieht, wenn die erste 5000 Tonnen/Jahr-Anlage läuft?

Wir glauben, dass dann neue Herausforderungen auf uns zukommen. Wir werden das Vorgehen frühzeitig planen, so dass der Markt uns nicht überrennt. Unser Wachstum muss kontrolliert erfolgen. Die Anlagen erwirtschaften genügend Gewinn, um daraus neue Anlagen zu bauen und zu betreiben.
Es ist auch denkbar, dass wir Lizenzen für den Betrieb von Anlagen verkaufen. Sobald die erste Anlage im Bau ist, werden wir diese Herausforderungen angehen.

Wie steht es mit der CO₂-Belastung durch den Betrieb der Anlage?

Der Thermolyse-Prozess läuft ohne Luftzufuhr und dementsprechend ohne CO₂-Abgase. Das Produktöl kann später für Energiegewinnung Verwendung finden, wo natürlich durch die Verbrennung eine CO₂-Belastung entsteht. Oder das Produktöl wird durch Raffinerien für neue Kunststoffe verwendet, womit dann der CO₂-freie Kreislauf geschlossen ist.

Detaillierte Unterlagen für Investoren







Ein Problem wird ökologisch, elegant und sinnvoll gelöst

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan (September 18) interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Ende September 2018)

Die Testanlage der Spatrol®-Thermolyse hat sich bewährt und produzierte während 14 Tagen kontinuierlich und problemlos. Lieferanten- und Abnahmeverträge sind gesichert und der Standort für den Betrieb der ersten Anlage bereit. Der Industriestandort «Schwarze Pumpe» in Sachsen wird die erste Anlage beherbergen. Die Standortplanung und das Bewilligungsverfahren sind in Arbeit. Das Projekt wurde durch die Förderbank als «förderfähig» eingestuft. Nach dem positiven Bewilligungs-Entscheid  erhält das Projekt der ENESPA AG Fördergelder.

Back To Top