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Fragen und Antworten

Wie wird aus 1000 kg Abfall 1000 Liter Spatrol® Paraffinöl?

Das spezifische Gewicht des von uns hergestellten Paraffinöl ist 0.89 g/ml. Das bedeutet, dass wir aus 1000 kg Plastikabfall 890 kg Spatrol® Paraffinöl produzieren, was wiederum 1000 Litern entspricht.

Was ist der Unterschied zu anderen Firmen, die bereits das gleiche gemacht haben?

Es gab und gibt verschiedene Unternehmen, welche Anlagen entwickelten oder am entwickeln sind, um gemischten Plastikabfall mit dem Thermolyseverfahren zu recyceln. Effektiv wird mit dem Verfahren noch durch kein Unternehmen konstant produziert.

Das hat unterschiedliche Gründe:

  • Bei den bis heute entworfenen Anlagen stimmte die Energiebilanz nicht. Die neue entwickelten Module von Biofabrik sind die ersten Anlagen wo die Energiebilanz positiv ist und das Verfahren damit wirtschaftlich
  • Es wurden Grossanlagen geplant und gebaut, die nie lange produzieren konnten, wegen konstanten Ausfällen
  • Unternehmen sind in der Entwicklungsphase
  • Es standen nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung um erkannte Probleme zu beseitigen
  • Streitigkeiten unter den Partnern

Indem wir die Anlagen kaufen, haben wir das Risiko der Anlageentwicklung an Biofabrik Technologies GmbH ausgelagert. Biofabrik hat bewiesen, dass Sie den Thermolyseprozess beherrschen und führende Ingenieure und Partner für die Entwicklung derartiger Anlagen haben. Das modulare Konzept garantiert einen kontinuierlichen Betrieb. Der Inhaber von Biofabrik Technologies GmbH ist Teil des Verwaltungsrates von ENESPA AG, womit die Bindung der Technologie an ENESPA AG sicher gestellt ist.

Wie sicher ist der Poduktionsstart am Standort «Schwarze Pumpe» im Herbst 2020

Alle Zeichen stehen auf Grün. Die Anzahlung für den Bau der modularen Recycling-Anlage über 5000 kg/Tag haben wir getätigt und die Betriebsbewilligungen im Industriepark Schwarze Pumpe, Spreetal in Sachsen sind beantragt. Die Vorprüfung der Umweltverträglichkeitsprüfung ist abgeschlossen. Der Bau der Thermolyse-Anlage basiert auf einer 250 kg/Tag Testanlage, welche während Monaten stabil lief. Die gemischten Kunststoffabfälle entsprechen unseren Anforderungen und wurden thermographisch analysiert. Der Anlagebauer ist eines der renommiertesten Unternehmen Deutschlands und verfügt weltweit über immense Erfahrung im Anlagenbau.

Wir sehen keine Hindernisse für den Produktionsstart.

Was sind die Risiken beim Kauf von ENESPA-Aktien

Es gibt keine Investition ohne Risiko. Die Frage ist nur, wie gross dieses Risiko ist. Dazu einige Fakten:

  • Durch den Kauf von betriebsbereiten Thermolyse-Anlagen von Biofabrik besteht das Risiko der Anlageentwicklung nicht mehr.
  • Der Prototyp wurde über lange Zeit erfolgreich getestet.
  • Wir werden weltweit die erste industrielle Anlage in Betrieb nehmen.
  • Bezüglich Annahme des Kunststoffabfalls und Verkauf des Paraffinöls bestehen Verträge mit grossen Unternehmen. Unsere Kalkulationen basieren auf diesen Preisen.
  • Der Standort Schwarze Pumpe ist der idealste Ort, um ein solches Projekt zu realisieren. Eine komplett entwickelte Infrastruktur ist vorhanden. Es bestehen zahlreiche staatliche Fördermöglichkeiten und der Arbeitsmarkt kommt uns lokal entgegen. Um den politischen Querelen des Ölpreises entgegenzuwirken haben wir die Zertifizierung unseres Paraffinöles beantragt. Dadurch wird unser Endprodukt als sogenanntes «Renewable» eingestuft und wir können wesentlich höhere Preise erzielen.

Was sind die Vorteile der Partnerschaft mit dem Anlagenhersteller

Durch die Investition in die Produktion von fertig entwickelten Anlagen können wir die Risiken einer Eigenentwicklung ausschliessen und sparen zudem Geld und Zeit. Kombiniert mit der heutigen Erfahrung in Standortbewilligung, Umweltverträglicheitsprüfung und prüfen von Rohmaterialien können wir nun direkt in den Betrieb des Kunststoffrecyclings einsteigen.

Was sind die Vorteile der ENESPA AG gegenüber Mitbewerbern?

Der Betrieb einer Recycling-Anlage für gemischte Kunststoffabfälle auf Basis der Thermolyse ist nicht ganz einfach. ENESPA AG kennt unterdessen alle Hürden und technischen Herausforderungen. Auch mit Standortbewilligungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen haben wir eingehende Erfahrung.
Wir werden immer noch zu den ersten Unternehmen gehören, welche solche Anlagen wirtschaftlich betreiben werden. Unser Vorteil ist das Know-how, das Konzept der Anlage und die Partnerschaft mit einem renommierten Anlagenbauer. Zudem ist die Nachfrage für die komplette Kreislaufwirtschaft bei gemischten Kunststoffabfällen riesig.

Wie schnell kommt die ENESPA AG in die Gewinnzone?

Wie geplant werden wir schon mit der ersten Anlage schwarze Zahlen schreiben. Verlangen Sie die detaillierte Investoren-Broschüre.

Wie steht es mit der CO₂-Belastung durch den Betrieb der Anlage

Bei der Destillation der erhitzten Kunststoffmasse entsteht auch Gas (5% bis 15% in der Stoffbilanz), welches für den Recycling-Prozess aus physikalischen Gründen nicht verwendet werden kann. Dieses Gas wird nicht wie üblich abgefackelt, sondern für den Betrieb der Anlage verwendet. Hier, beim Betrieb des Generators ensteht CO2. Jedoch in keinem Vergleich der CO2-Emission bei der herkömmlichen Verbrennung des kompletten Plastikabfalls. Die Grafik zur Stoffbilanz finden Sie hier.

Ist die Verbrennung von Kunststoffabfällen in der Abfallverbrennungsanlage (KVA) zur Wärmeerzeugung nicht sinnvoller

Um unseren ökologischen Fussabdruck der Umweltbelastung auf eine nachhaltige Grösse zu reduzieren, ist die Kreislaufwirtschaft für alle Rohstoffe unabdingbar. Das von uns recycelte Paraffinöl wird vollumfänglich der Kunststoffherstellung zurückgeführt. Auch aus Sicht der CO₂-Belastung ist die komplette Kreislaufwirtschaft für Kunststoffabfälle sinnvoll (die Verbrennung von 1 kg gemischtem Kunststoff setzt 2,83 kg CO₂ frei). Quelle: Prof. Kleinstein, Bern: Thermolyse ist das Verfahren, um die Wertigkeit von gemischten Kunststoffabfällen zu erhalten.

Detaillierte Unterlagen für Investoren






Für unsere Kinder:
Ökologisch und wirtschaftlich
sinnvoll investieren

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Juli 2020)

Ziel ist, dass die erste 5‘000 kg/Tag-Anlage im Industriepark bis Ende 2020 in Betrieb ist. Sobald die Anlage stabil läuft, wird ENESPA weitere zehn Anlagen bauen und Schritt um Schritt auf vierzig Anlagen wachsen. Die zehn Anlagen sollen bis Ende 2021 in Vollbetrieb sein.

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