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Konstruktionspläne bereit für die Fertigung

Die Konstruktionspläne für das erste Recycling- Modul sind bereit für den Anlagebau. Das Modul verarbeitet 1000 kg/Tag gemischten Kunststoffabfall zum Rohprodukt Paraffinöl. Fünf solche Modulen bilden eine produktive 40-Fuss Container Anlage welche ab Anfang September in Betrieb genommen wird.

Anfang Mai präsentierten die Ingenieure von Biofabrik und Nürmont die fertigen Konstruktionspläne für das neue 1000 kg/Tag-Modul.
Das kleinere Modul für 250 kg/Tag geht Ende April in Betrieb. Mit der vorsichtigen Skalierung und den abgeschlossenen CAD-Simulationen bezüglich Strömungen, Druck und Wärme ist garantiert, dass das neue serienreife Modul für den industriellen Einsatz in Produktion gehen kann.

Thermolyse-Modul für Kunststoffrecycling

Mit einer Schneckenförderung wird der Rohstoff unter Ausschluss von Sauerstoff in die Anlage gepresst und in dem  Reaktor erhitzt. Durch Steuerung der Zufuhrgeschwindigkeit und Wärme der Heizmodule lässt sich Hitze und Druck im Reaktor kontrollieren.
Bis zur Expansionseinheit ist der Kunststoff in kleinere Moleküle gecrackt. Das Material ist hier gasförmig bei einer Temperatur von ca. 450° Celsius. Über die Expansionseinheit wird der gecrackte Rohstoff dem Hochtemperaturkreislauf und anschliessend dem Niedertemperaturkreislauf zugeführt wo die Destillation zu Paraffinöl erfolgt. Die Anlage sondert den Reststoff, den Kocks, bei der Expansioneinheit aus. Auch der Kocks ist ein hochwertiger Rohstoff, der verkauft wird.

CEO Cyrill Hugi: «Wir werden mit dieser vorsichtigen Skalierung die Risiken minimieren. Mit jeweils 5 1000 kg/Tag-Modulen werden wir Anlagen-Einheit in einem 40 Fuss-Container verbauen und betreiben. Dies garantiert uns den kontinuierlichen Betrieb, auch wenn eine Einheit repariert werden muss. Das gleiche Konzept wird bei vielen Industrie- und Serveranlagen verwendet».

In den nächsten Wochen beginnt Nürmont mit dem Bau des erstens Moduls, welches im Juli getestet und ausgeliefert wird. Sobald alle Tests abgeschlossen sind, werden die 4 weiteren Module für die erste Anlage gefertigt und sind ab Anfangs September einsatzbereit

Parallel zum Bau der Module entwickelt ENESPA mit seinen Partnern die nötige Infrastruktur, wie Zuführungsysteme für den Rohstoff und Abführungssysteme für das Lagern und Abführen der Endproduktes, sowie die Produktionshallen.

Für unsere Kinder:
Ökologisch und wirtschaftlich
sinnvoll investieren

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Juli 2020)

Ziel ist, dass die erste 5‘000 kg/Tag-Anlage im Industriepark bis Ende 2020 in Betrieb ist. Sobald die Anlage stabil läuft, wird ENESPA weitere zehn Anlagen bauen und Schritt um Schritt auf vierzig Anlagen wachsen. Die zehn Anlagen sollen bis Ende 2021 in Vollbetrieb sein.

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