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Neue EU-Richtlinie – Plastikverbot und Kunststoffrecycling

Laut Bundesumweltministerium werden „stündlich […] allein rund 320.000 Einweg-Becher für heiße Getränke in Deutschland verbraucht – davon bis zu 140.000 To-go-Becher“.

plastikgesetz

Die Alternative zu Einwegartikeln aus Plastik sind Einwegartikel aus Bambus oder Papier. Allerdings bringen Papp- oder Papierprodukte eine fast ebenso hohe Umweltbelastung mit sich. Und auch ihre Herstellung erfordert große Mengen an Chemikalien, Energie und Wasser. Holzprodukte sind nicht minder problematisch, schließlich wird weltweit viel Raubbau mit Holz getrieben. Deshalb ist es besonders wichtig, die Herkunft von Holzprodukten nachzuverfolgen, auch wenn dies nicht immer leicht ist. Einwegartikel aus Bagasse (faserhaltige Pressreste von Rohrzucker) und Palmblättern belasten ebenfalls die Umwelt, wenn auch nicht ganz so stark wie Pappe oder Papier.

Das Plastikverbot ändert also erst einmal nichts am eigentlichen Problem – die Müllberge werden damit nicht kleiner. Müllaufkommen und Umweltverschmutzung verlagern sich nur, sie werden nicht weniger. Im Grunde tauscht der Verbraucher lediglich Einwegprodukte gegen andere Einwegprodukte aus. Bedenken Sie dabei auch, dass nicht nur Plastik schädlich für die Tiere auf der Weide ist, auch die als biologisch abbaubar geltende Bagasse stellt ein Problem dar. Bagasse kann nur unter speziellen industriellen Bedingungen kompostiert werden, die an Autobahnraststätten oder am Meeresboden sicher nicht gegeben sind.

Sinnvolle Strategien gegen Müll
Natürlich sollten wir auf Einwegprodukte verzichten, wo immer es geht. Soweit die Theorie. In der Praxis gibt es jedoch viele Bereiche, sowohl für die Industrie als auch für uns Verbraucher, in denen der Einsatz von Kunststoffen unvermeidlich ist. Damit bleibt auch der Bedarf an der Wieder- oder Weiterverwertung von Plastik unverändert groß. Es gilt also, den Einsatz von Plastik und die Vermeidung von Müll in Balance zu bringen. Dazu gehören vor allem richtiges Recycling und die konsequente Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

Unsere zukunftsweisenden Recycling-Anlagen bereiten gemischte Kunststoffe nahezu CO2-neutral auf, so dass sie wiederverwendet werden können. Dadurch landet der Kunststoff nicht im Meer, auf Deponien oder im Wald und wird auch nicht umweltschädigend verbrannt. Er bleibt ganz einfach im System und senkt damit beispielsweise den Erdölverbrauch für die Plastikherstellung.

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ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Juli 2020)

Ziel ist, dass die erste 5‘000 kg/Tag-Anlage im Industriepark bis Ende 2020 in Betrieb ist. Sobald die Anlage stabil läuft, wird ENESPA weitere zehn Anlagen bauen und Schritt um Schritt auf vierzig Anlagen wachsen. Die zehn Anlagen sollen bis Ende 2021 in Vollbetrieb sein.

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