skip to Main Content

Planung der Spatrol®-Thermolyse-Anlage

Die komplette Anlage wurde per CAD inklusive der Prozess-Simulationen geplant.

Bau der Spatrol®-Testanlage

Trotz genauester Planung wurde während dem Bau und dem Testbetrieb vieles vor Ort optimiert. Letztendlich war das Resultat absolut überzeugend.

Thermolyse – bewährte Technologie

Die ältesten Kunststoffe in der Geschichte der Menschen sind Teer und Pech, entstanden aus der Thermolyse von Holz. Bei der späteren industriellen Anwendung dieses Prinzips – den Ausschluss von Sauerstoff und Temperaturen über 300 °C –  wurden auch andere Materialien verwendet. Erfolgreich ist bisher jedoch nur das Recycling von Autoreifen.

Für das Recycling von Kunststoffen hat jetzt die ENESPA AG das Spatrol®-Thermolyse-Verfahren entwickelt. Damit haben wir die Vorteile der Thermolyse in einem modularen System vereint. Unterschiedliche Kunststoffarten werden zu wertvollem Produktöl gewandelt, ohne dass dabei CO₂ entsteht.

Produktive Anlagen – worauf es ankommt

Ein Teil unserer Tests bestand darin, das Inputmaterial so vorzubereiten, dass eine kontinuierliche Thermolyse gelingt. Für unser Spatrol®-Thermolyse-Verfahren wird der Kunststoffabfall nur vorsortiert und auf eine definierte Grösse zerkleinert. Das ist die Basis für unseren hoch automatisierten Prozess. Die finale Testanlage von 150 kg/h produzierte während zwei Wochen stabil und kontinuierlich Rohöl.

Technologie im Griff

Über zwei Jahre hat die ENESPA AG an der Technologie gefeilt. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Sofia und Technologien und Patenten aus Russland und der Ukraine haben wir vor Ort die Anlage entwickelt. Nach Versuchen in Laborgrösse, Tests und Adaptionen entstand der Prototyp mit einer Kapazität von 150 kg/h, der jetzt einwandfrei läuft.
Alles ist bereit für den Bau des ersten produktiven Moduls.

Hochwertiger Rohstoff als Resultat

In unserem Thermolyseprozess bleibt die chemische Energie des Plastikabfalls zu 90 % erhalten, denn das Ergebnis ist hochwertiges, schwefelarmes Produktöl – äquivalent zu leichtem Heizöl nach DIN 51603-1. Das hochwertige Spatrol®-Rohöl dient in Industrie und Gewerbe problemlos als Ersatz für herkömmliches Rohöl.

In einzigartiges Kunststoffrecycling investieren

Mit unserem Spatrol®-Thermolyse-Verfahren haben wir eine Technologie geschaffen, welche das Problem des recyclen von gemischten Kunststoffabfällen nachhaltig und elegant löst. Schon heute sind 18 Standorte in Deutschland an Anlagen interessiert. Rohstoff (Kunststoffabfall) ist in riesigen Mengen vorhanden und der Verkauf des Produktöls ist standardisiert.

Am gewaltigen Potential der ENESPA AG partizipieren.

Ein Problem wird ökologisch, elegant und sinnvoll gelöst

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan (September 18) interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Ende September 2018)

Die Testanlage der Spatrol®-Thermolyse hat sich bewährt und produzierte während 14 Tagen kontinuierlich und problemlos. Lieferanten- und Abnahmeverträge sind gesichert und der Standort für den Betrieb der ersten Anlage bereit. Der Industriestandort «Schwarze Pumpe» in Sachsen wird die erste Anlage beherbergen. Die Standortplanung und das Bewilligungsverfahren sind in Arbeit. Das Projekt wurde durch die Förderbank als «förderfähig» eingestuft. Nach dem positiven Bewilligungs-Entscheid  erhält das Projekt der ENESPA AG Fördergelder.

Back To Top