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Was für Kritiken können an der ENESPA AG angebracht werden?

Die ENESPA AG entwickelt Anlagen zum Recyclen von gemischten Kunststoffabfällen mittels Thermolyseverfahren und wird diese in Zukunft auch betreiben. In der Partnerschaft mit der Biofabrik Technologie GmbH konzentriert sich die Biofabrik auf das Engineering der Module und die ENESPA AG entwickelt die Zuführsysteme, die Standorte und betreibt die Anlagen.

Kann die Kapitalsuche mittels Onlinemarketing kritisiert werden?
Ohne Startkapital kann ein industrielles Unternehmen wie die ENESPA AG nicht aufgebaut werden, da teils hohe Investitionen in Entwicklung und Produktion nötig sind.

Die Umsetzung der Unternehmensvision von Cyrill Hugi benötigt Kapital. Die erste Million investierte er privat. In dieser frühen Phase war es extrem schwierig, grosse Investoren zu finden, da nur ein erster Prototyp vorhanden und auch das Potenzial des Kunststoffrecycling noch wenig bekannt war. Deshalb wurde eine Crowdfinanzierung mittels Onlinemarketing in einer frühen Phase angegangen. Das Vorgehen war auf Anhieb erfolgreich, wurde weiter ausgebaut und ist heute systematisiert.
Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich heute die Crowdfinanzierung bei vielen Startups etabliert hat.

Die Unternehmensstruktur begründet sich wie folgt:

  • ENESPA AG in Appenzell ist das Mutterunternehmen in der Schweiz. Verwaltungsrat ist der Schweizer Cyrill Hugi.
  • ENESPA AG Balzers (100% Tochter) mit Sitz in Liechtenstein ist die Finanzierungsgesellschaft, die von den Liechtensteiner Finanzbehörden überprüft wurde. Investitionen aus Liechtenstein nach Deutschland (EU-Raum) sind einfacher zu tätigen als von der Schweiz aus.
  • ENESPA Deutschland GmbH (100% Tochter) ist die Betreibergesellschaft für das Entwickeln und Betreiben der Recyclinganlagen.

Sind Verzögerungen im Projekt zu kritisieren?
Tatsächlich war Covid-19 erschwerend und der Terminplan der ENESPA AG hat sich um ca. vier Monate verzögert. Mitte März 2021 wurde das erste 1000er Modul zu Testzwecken in Betrieb genommen. Das gewonnene Paraffinöl schickte die ENESPA AG den interessierten Abnehmern zur Angebotserstellung. Die ersten Angebote übertrafen bei weitem die Erwartungen.
In den anschliessenden zwei bis drei Monaten laufen die Bewilligungsverfahren und parallel wird die erste 8 Tonnen-Anlage (mit 8 Modulen) gebaut. Das Ziel ist die Inbetriebnahme Mitte Jahr.

Für unsere Kinder:
Ökologisch und wirtschaftlich
sinnvoll investieren

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Juli 2020)

Ziel ist, dass die erste 5‘000 kg/Tag-Anlage im Industriepark bis Ende 2020 in Betrieb ist. Sobald die Anlage stabil läuft, wird ENESPA weitere zehn Anlagen bauen und Schritt um Schritt auf vierzig Anlagen wachsen. Die zehn Anlagen sollen bis Ende 2021 in Vollbetrieb sein.

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