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Was ist der Unterschied zwischen mechanischem und chemischem Recycling?

Mechanisches Recycling ist eine der weitverbreitetsten Methoden des Plastikrecyclings in Europa. Dabei ist der Recyclingprozess grösstenteils auf das Zerkleinern von Plastikteilen fokussiert, während die eigentliche Molekülstruktur erhalten bleibt.

chemisches und mechanisches Recycling im Vergleich inkl. Vor- und Nachteile

Quelle: Eigene Darstellung

Mechanisches Recycling benötigt einerseits ein möglichst sauberes und reines Rohmaterial und kann andererseits aktuell nur begrenzte Plastikmengen verarbeiten. Das bedeutet, dass ein Grossteil der weltweit anfallenden Plastikabfälle mit dieser Recycling-Methode nicht verarbeitet werden können.

Durch chemisches Recycling kann nahezu jede Art von Plastik verarbeitet werden – auch kontaminiertes Plastik und Verbundstoffe. Hinzu kommt, dass chemisches Recycling, und besonders unser Verfahren, es zulässt, den Recycling-Prozess zu skalieren. Dadurch kommen wir dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft wesentlich näher, denn wir können Materialien zurück in den Rohstoffkreislauf bringen.

Mit Hilfe der ENESPA Wastx wird gemischter Plastikabfall unter Sauerstoffausschluss auf etwa 400° erhitzt und mit der anschliessenden Destillation das Paraffinöl gewonnen. Dieses dient wieder als hochwertigen Rohstoff zur Kunststoff-Granulatherstellung. Das verfahren ist nahezu CO2-neutral.

Für unsere Kinder:
Ökologisch und wirtschaftlich
sinnvoll investieren

ENESPA AG wird ab der ersten Anlage positiven CashFlow erwirtschaften. Durch den Parallel-Betrieb von mehreren Anlagen steigen die Erlöse überproportional und dementsprechend der Unternehmenswert. Die Nachfrage nach dieser Technologie ist riesig. Momentan interessieren sich 18 Standorte in Deutschland für den Betrieb einer Anlage.

Die Wirtschaftsförderung des Industriepark «Schwarze Pumpe» zeigt sich am ENESPA-Projekt sehr interessiert. Aufgrund eingehender Prüfung deklarierte die zuständige Förderbank das Projekt als förderfähig. Nach der abgeschlossenen Bewilligung wird das Projekt durch die Förderbank unterstützt. Das Bewilligungsverfahren ist in Bearbeitung. (Stand Juli 2020)

Ziel ist, dass die erste 5‘000 kg/Tag-Anlage im Industriepark bis Ende 2020 in Betrieb ist. Sobald die Anlage stabil läuft, wird ENESPA weitere zehn Anlagen bauen und Schritt um Schritt auf vierzig Anlagen wachsen. Die zehn Anlagen sollen bis Ende 2021 in Vollbetrieb sein.

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